
die Berufung
Ein Rechtsmittel, mit dem ein Urteil der nächsthöheren gerichtlichen Instanz zur Überprüfung vorgelegt wird.
Der Anwalt hat gegen das Urteil sofort Berufung eingelegt.
Berufung
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Ein Rechtsmittel, mit dem ein Urteil der nächsthöheren gerichtlichen Instanz zur Überprüfung vorgelegt wird.
Der Anwalt hat gegen das Urteil sofort Berufung eingelegt.

Ein tiefes inneres Gefühl, für eine bestimmte Aufgabe oder einen Beruf bestimmt zu sein; eine Lebensaufgabe.
Für sie ist es nicht nur ein Job, Ärztin zu sein ist ihre wahre Berufung.

Die offizielle Ernennung einer Person in ein hohes Amt, insbesondere die Ernennung eines Professors an eine Universität.
Die Wissenschaftlerin erhielt eine Berufung an die Universität Berlin.
„Die Berufung“ leitet sich vom Verb „berufen“ ab, was „jemanden in ein Amt einsetzen“ oder „sich auf etwas beziehen“ bedeutet. Die Endung „-ung“ macht das Verb zu einem femininen Nomen.
Er wurde auf den neuen Lehrstuhl berufen.
Die Bedeutung von „Berufung“ erkennen Sie leicht am Kontext. Wörter wie „Gericht“ oder „Urteil“ deuten auf die juristische Bedeutung hin. Ein akademischer Kontext mit „Universität“ oder „Professor“ meint die Ernennung. Ein persönlicher Kontext über Lebensziele deutet auf die „Lebensaufgabe“ hin.
Der Professor nahm die Berufung nach München an.
Im juristischen Kontext ist die feste Wendung „Berufung einlegen“ zentral. Man legt Berufung „gegen“ ein Urteil ein.
Die Verteidigung wird gegen das Urteil Berufung einlegen.
Wenn es um die Lebensaufgabe geht, wird „Berufung“ oft mit Verben wie „finden“, „spüren“ oder „folgen“ kombiniert. Man kann etwas auch „als seine Berufung ansehen“.
Er hat in der Arbeit mit Kindern seine wahre Berufung gefunden.
Im akademischen Kontext „erhält“ oder „bekommt“ man eine Berufung. Das Ziel der Berufung wird mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ angegeben.
Die Forscherin hat eine Berufung an die Universität Oxford erhalten.
Auftrag und Berufung können eine wichtige Lebensaufgabe bezeichnen. Auftrag hebt eher die Pflicht oder das Anliegen hervor, das jemand erfüllen will. Berufung bezeichnet das tiefe innere Gefühl, für eine bestimmte Tätigkeit oder einen Beruf bestimmt zu sein.

Der Lehrer spürt seit seiner Jugend, dass die Arbeit mit Kindern seine Berufung ist.
Der Lehrer sieht es als seinen Auftrag, jedem Kind gute Chancen zu geben.