
durchsuchen
Einen Ort, eine Person oder eine Sache systematisch und gründlich absuchen, um etwas oder jemanden zu finden. Dieses Verb ist untrennbar.
Die Polizei durchsuchte die Wohnung des Verdächtigen nach Beweismitteln.
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Einen Ort, eine Person oder eine Sache systematisch und gründlich absuchen, um etwas oder jemanden zu finden. Dieses Verb ist untrennbar.
Die Polizei durchsuchte die Wohnung des Verdächtigen nach Beweismitteln.

In der Informatik, eine große Datenmenge (z.B. eine Datenbank, eine Festplatte oder das Internet) gezielt nach Informationen absuchen. Dieses Verb ist untrennbar.
Ich habe meine gesamten E-Mails nach der Buchungsbestätigung durchsucht.
„Durchsuchen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „durch-“ bleibt immer mit dem Verb verbunden, auch im Hauptsatz. Das Partizip II wird ohne „ge-“ gebildet: „durchsucht“.
Der Zollbeamte durchsucht meinen Koffer.
Das, was durchsucht wird, steht im Akkusativ. Das, was man zu finden hofft, wird mit der Präposition „nach“ und dem Dativ angeschlossen.
Ich durchsuche die Festplatte (Akkusativ) nach einem alten Foto (Dativ).
In der physischen Bedeutung wird das Verb oft mit Orten oder Gegenständen wie „Wohnung“, „Haus“, „Gepäck“ oder „Fahrzeug“ verwendet. Der Kontext ist häufig eine Kontrolle durch Polizei, Zoll oder Sicherheitspersonal.
Am Flughafen wurde mein Rucksack gründlich durchsucht.
Im digitalen Kontext sind typische Objekte „die Festplatte“, „die Datenbank“, „die E-Mails“ oder „das Internet“. Es geht immer um das Suchen nach digitalen Informationen.
Kannst du bitte deine E-Mails nach der Adresse durchsuchen?
Beide Wörter können das Auffinden einer Datei auf einem digitalen Speicher beschreiben. Bei „suchen“ steht das Gesuchte im Mittelpunkt und der Suchbereich wird meist mit „nach“ genannt; „durchsuchen“ macht den Speicher selbst zum direkten Objekt einer systematischen Suche.

Ich durchsuche die Festplatte nach der Datei.
Ich suche auf der Festplatte nach der Datei.