empfehlen
Jemandem raten, etwas Bestimmtes zu wählen oder zu tun, weil man es für gut hält.
Können Sie mir ein gutes Restaurant in der Nähe empfehlen?

Loading your saved state.
Jemandem raten, etwas Bestimmtes zu wählen oder zu tun, weil man es für gut hält.
Können Sie mir ein gutes Restaurant in der Nähe empfehlen?

„Empfehlen“ ist ein untrennbares Verb, die Vorsilbe „emp-“ wird nie vom Stamm getrennt. Es ist auch ein starkes Verb mit Vokalwechsel im Präsens: ich empfehle, aber du empfiehlst, er/sie/es empfiehlt.
Er empfiehlt uns, das Museum zu besuchen.
Die typische Satzstruktur ist: Jemand (Subjekt) empfiehlt jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ). Die Person, die den Rat bekommt, steht im Dativ.
Der Kellner hat uns den Wein des Hauses empfohlen.
Wenn man eine Handlung empfiehlt, wird oft eine Infinitivkonstruktion mit „zu“ verwendet. Die Struktur lautet: empfehlen, etwas zu tun.
Ich empfehle, frühzeitig ein Ticket zu buchen.
Die unpersönliche Formulierung „es empfiehlt sich“ ist eine höfliche und formelle Art zu sagen, dass etwas ratsam ist. Sie wird oft mit einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ kombiniert.
Es empfiehlt sich, die Anweisungen genau zu lesen.
Die reflexive Form „sich empfehlen“ als Verabschiedung ist sehr formell und wird heute nur noch selten verwendet, meist in einem ironischen oder sehr gehobenen Kontext.
Der alte Professor beendete seine Vorlesung mit den Worten: „Für heute empfehle ich mich“.
„sagen“ und „empfehlen“ können beide einen Rat ausdrücken. „sagen“ ist dabei sehr allgemein: Jemand sagt dir, was du tun sollst oder was er denkt. „empfehlen“ ist genauer und positiver: Man rät zu etwas, weil man es für gut oder sinnvoll hält. Wenn es nur um eine Anweisung oder eine normale Aussage geht, passt „sagen“. Wenn jemand eine gute Wahl vorschlägt, klingt „empfehlen“ natürlicher.

Nina empfiehlt mir einen Handwerker, weil sie mit seiner Arbeit zufrieden war.
Mein Freund sagt mir vor der Prüfung, dass ich früher schlafen soll.