
feilen
Eine Oberfläche oder ein Werkstück aus Metall, Holz oder einem anderen harten Material mit einer Feile bearbeiten, um es zu glätten, zu formen oder Material abzutragen.
Der Schlosser feilte die Kanten des Metallstücks glatt.
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Eine Oberfläche oder ein Werkstück aus Metall, Holz oder einem anderen harten Material mit einer Feile bearbeiten, um es zu glätten, zu formen oder Material abzutragen.
Der Schlosser feilte die Kanten des Metallstücks glatt.

An etwas (z.B. einem Text, einer Rede, einer Fähigkeit) intensiv arbeiten, um es zu verbessern und zu perfektionieren.
Sie hat wochenlang an ihrer Abschlusspräsentation gefeilt.
Die beiden Bedeutungen lassen sich gut durch die Grammatik unterscheiden. Die wörtliche Bedeutung hat ein direktes Akkusativobjekt (z.B. „das Metall feilen“), während die übertragene Bedeutung immer die Präposition „an“ mit Dativ verwendet (z.B. „an der Rede feilen“).
Er feilt das Holzstück für sein Modellboot.
Wenn „feilen“ im übertragenen Sinn von „verbessern“ oder „perfektionieren“ verwendet wird, steht es immer mit der Präposition „an“ gefolgt von einem Dativobjekt.
Der Redner hat lange an seinem Vortrag gefeilt.
In der wörtlichen Bedeutung wird „feilen“ oft mit harten Materialien wie „Metall“ oder „Holz“ verwendet. Auch im kosmetischen Bereich ist die Verbindung „sich die Fingernägel feilen“ sehr gebräuchlich.
Vor dem Lackieren feilt sie sich immer die Nägel.
In der übertragenen Bedeutung wird an abstrakten Dingen „gefeilt“. Typische Objekte sind „ein Plan“, „eine Rede“, „ein Text“, „eine Technik“ oder „eine Fähigkeit“.
Der Musiker feilt seit Wochen an seiner Technik.
An einem Text arbeiten lässt offen, ob er geplant, geschrieben oder verändert wird. An einem Text feilen bedeutet dagegen, ihn durch gezielte kleine Änderungen weiter zu verbessern. Für die allgemeine Tätigkeit passt arbeiten; bei der Feinabstimmung passt feilen.

Nora feilt nur noch an einzelnen Formulierungen ihrer Rede.
Nora arbeitet noch am ersten Entwurf ihrer Rede.