fies
Gemein, bösartig oder unfair im Verhalten gegenüber anderen Menschen.
Es war wirklich fies von ihm, dich vor allen Leuten auszulachen.

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Gemein, bösartig oder unfair im Verhalten gegenüber anderen Menschen.
Es war wirklich fies von ihm, dich vor allen Leuten auszulachen.

Das Wort „fies“ wird fast ausschließlich in der Umgangssprache verwendet. In formellen oder schriftlichen Kontexten ist es eher unüblich.
Sag so was nicht, das ist fies!
Die Bedeutung von „fies“ hängt stark vom Kontext ab. Bezieht es sich auf eine Person oder Handlung, bedeutet es „gemein“. Bezieht es sich auf Geruch oder Geschmack, bedeutet es „ekelhaft“. In Verbindung mit Schmerz oder Wetter bedeutet es „stark“ oder „schlimm“.
Sein Kommentar war wirklich fies. (gemein)
Wenn es um gemeines Verhalten geht, hört man oft Kombinationen wie „eine fiese Bemerkung“, „ein fieser Trick“ oder „ein fieses Grinsen“.
Mit einem fiesen Trick hat er das Spiel gewonnen.
Umgangssprachlich wird „fies“ oft als Verstärkung für negative Dinge verwendet. Typisch sind „fiese Schmerzen“, „eine fiese Kälte“ oder „ein fieser Muskelkater“.
Draußen herrscht eine fiese Kälte.
„link“ und „fies“ können beide unfaires oder gemeines Verhalten beschreiben. „fies“ ist allgemeiner und meint, dass jemand gemein, böse oder unfair zu anderen ist. Das kann auch eine kleine, aber unangenehme Handlung sein. „link“ betont stärker, dass jemand hinterhältig oder unehrlich handelt, also nicht offen fair spielt. Beide Wörter sind eher umgangssprachlich. Lernende können sie verwechseln, weil beide negativ über Verhalten sprechen. Wenn es vor allem gemein ist, passt „fies“. Wenn Täuschung oder ein versteckter Trick dabei ist, passt „link“ besser.

Die Bemerkung der Mitarbeiterin war fies und hat Tom verletzt.
Es war link von ihr, die Schuld heimlich auf ihre Kollegin zu schieben.