aufhalten
Jemanden oder etwas am Weitergehen oder an der Fortsetzung einer Tätigkeit hindern; verzögern.
Entschuldigung für die Verspätung, ich wurde von einem Anruf aufgehalten.

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Jemanden oder etwas am Weitergehen oder an der Fortsetzung einer Tätigkeit hindern; verzögern.
Entschuldigung für die Verspätung, ich wurde von einem Anruf aufgehalten.

„Aufhalten“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Stau hält uns auf.
Die reflexive Form „sich aufhalten“ bedeutet immer, dass sich jemand an einem Ort befindet. Ohne das Reflexivpronomen „sich“ bedeutet das Verb „verzögern“ oder „offen halten“.
Wo hält sich der Verdächtige gerade auf?
In der Bedeutung „verzögern“ wird oft die Struktur „jemanden aufhalten“ verwendet. Im Passiv lautet die Form „aufgehalten werden“.
Lass uns gehen, ich will dich nicht länger aufhalten.
Die Form „sich aufhalten“ wird immer mit einer Ortsangabe verwendet. Man hält sich „in“ einer Stadt, „an“ einem Ort oder „bei“ Freunden auf.
Im Sommer halten wir uns am liebsten am See auf.
„Sich aufhalten“ ist oft Teil einer formellen oder offiziellen Sprache, zum Beispiel in Polizeimeldungen oder behördlichen Schreiben.
Der Gesuchte soll sich im Ausland aufhalten.
In der Bedeutung „offen halten“ sind die Objekte fast immer „die Tür“, „das Fenster“ oder „das Tor“.
Sei so nett und halte mir die Tür auf, meine Hände sind voll.
„bleiben“ und „sich aufhalten“ können beide bedeuten, dass jemand an einem Ort ist und nicht sofort weggeht. „bleiben“ klingt alltäglich und betont oft die Entscheidung, nicht wegzugehen. „sich aufhalten“ klingt etwas genauer oder formeller und beschreibt eher, wo jemand für eine gewisse Zeit ist. Im Alltag sagt man oft „Ich bleibe hier“. In offiziellen oder genaueren Situationen passt „sich aufhalten“ gut, zum Beispiel bei einer Ortsangabe.

Der Besucher hält sich seit dem Morgen im Büro auf.
Wegen des starken Regens bleiben wir heute zu Hause.