meiden
Eine Person, einen Ort, eine Situation oder eine Sache bewusst und absichtlich aus dem Weg gehen oder den Kontakt damit vermeiden.
Seit dem großen Streit meiden sich die beiden ehemaligen Freunde.

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Eine Person, einen Ort, eine Situation oder eine Sache bewusst und absichtlich aus dem Weg gehen oder den Kontakt damit vermeiden.
Seit dem großen Streit meiden sich die beiden ehemaligen Freunde.

Das Verb „meiden“ braucht immer ein direktes Objekt im Akkusativ. Es wird keine Präposition verwendet, um die Person oder Sache zu nennen, die man meidet.
Ich meide überfüllte Orte, weil ich keine Menschenmassen mag.
Man kann sowohl Personen als auch abstrakte Dinge meiden. Typische Objekte sind: „Konflikte meiden“, „Risiken meiden“, „den Blickkontakt meiden“, „die Öffentlichkeit meiden“ oder „eine Person meiden“.
Der scheue Künstler meidet die Öffentlichkeit so gut es geht.
„Meiden“ gehört eher zur geschriebenen oder etwas gehobeneren Sprache. Es klingt oft bewusster und formeller als andere Ausdrücke mit ähnlicher Bedeutung.
In seinem Brief schrieb er, dass er den Kontakt zu seiner Familie meiden werde.
„vermeiden“ und „meiden“ sind sehr nah, weil beide bedeuten, dass man etwas bewusst nicht will oder ihm aus dem Weg geht. „vermeiden“ ist aber breiter und passt oft zu Handlungen, Folgen oder Problemen: einen Fehler vermeiden, Stress vermeiden, einen Unfall vermeiden. „meiden“ benutzt man besonders bei Personen, Orten, Situationen oder Dingen, zu denen man keinen Kontakt haben möchte. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Abstand und Vorsicht zu tun haben. Natürlich klingt oft: Man vermeidet einen Fehler, aber man meidet eine Person oder einen gefährlichen Ort.

Wegen des Lärms meidet Maria am Wochenende die Innenstadt.
Im Bus hat der Fahrer eine starke Bremsung vermieden.