ausweichen
Eine schnelle Bewegung zur Seite machen, um einer Person, einem Fahrzeug oder einem Hindernis nicht im Weg zu sein und eine Kollision zu verhindern.
Der Radfahrer konnte dem plötzlich öffnenden Autotor gerade noch ausweichen.

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Eine schnelle Bewegung zur Seite machen, um einer Person, einem Fahrzeug oder einem Hindernis nicht im Weg zu sein und eine Kollision zu verhindern.
Der Radfahrer konnte dem plötzlich öffnenden Autotor gerade noch ausweichen.

„Ausweichen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ geht im Hauptsatz ans Ende. In Nebensätzen und Infinitivkonstruktionen bleibt das Verb zusammen.
Der Fußgänger wich dem Fahrrad schnell aus.
Ein sehr wichtiger Punkt: „ausweichen“ wird immer mit dem Dativ verwendet. Man weicht „jemandem“ oder „etwas“ aus, nicht „jemanden“ oder „etwas“.
Sie ist dem Ball geschickt ausgewichen.
Die Bedeutung erkennt man am Objekt: Weicht man einem konkreten, physischen Hindernis aus (z.B. einem Auto, einer Person), ist die wörtliche Bedeutung gemeint. Weicht man einem abstrakten Konzept aus (z.B. einer Frage, einem Thema, einem Blick), ist die übertragene Bedeutung gemeint.
Ich musste einem großen Hund ausweichen.
„sich stellen“ und „ausweichen“ bilden hier einen klaren Gegensatz. Wer sich einem Problem, einer Frage oder einer schwierigen Situation stellt, geht bewusst darauf ein und versucht, damit umzugehen. Wer ausweicht, vermeidet das Thema oder die Verantwortung und antwortet nicht direkt. „sich stellen“ klingt aktiv und ehrlich. „ausweichen“ klingt eher so, als wollte jemand etwas Unangenehmes umgehen.

Bei der Frage nach dem Fehler ist er immer wieder ausgewichen.
Nach dem Streit stellt sich Paul dem Gespräch mit seiner Schwester.