grübeln
Lange, intensiv und oft sorgenvoll über etwas nachdenken, ohne dabei unbedingt zu einer Lösung zu kommen.
Er saß stundenlang da und grübelte über seine Entscheidung nach.

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Lange, intensiv und oft sorgenvoll über etwas nachdenken, ohne dabei unbedingt zu einer Lösung zu kommen.
Er saß stundenlang da und grübelte über seine Entscheidung nach.

Wenn du sagen möchtest, worüber jemand nachdenkt, wird „grübeln“ fast immer mit der Präposition „über“ und dem Akkusativ verwendet.
Sie grübelt über ihre Zukunft.
„Grübeln“ beschreibt ein intensives Nachdenken, das oft negativ, sorgenvoll oder ziellos ist. Man dreht sich gedanklich im Kreis, ohne eine Lösung zu finden.
Hör auf zu grübeln und unternimm lieber etwas!
Häufig wird „grübeln“ mit Adverbien kombiniert, die die Dauer betonen, zum Beispiel „stundenlang grübeln“ oder „tagelang grübeln“. Eine typische Wendung ist auch „vor sich hin grübeln“.
Er saß am Schreibtisch und grübelte vor sich hin.
„sich fragen“ und „grübeln“ haben beide mit innerem Nachdenken zu tun. „sich fragen“ ist neutral: Man ist unsicher oder möchte etwas wissen. „grübeln“ ist stärker und klingt oft negativ. Man denkt lange über etwas nach, macht sich Sorgen und findet vielleicht keine Lösung. „sich fragen“ kann nur ein kurzer Gedanke sein, aber „grübeln“ dauert meist länger und belastet die Person mehr.

Nach der Arbeit hat Maria lange über den Streit mit ihrer Freundin gegrübelt.
Du fragst dich, ob die neue Wohnung wirklich groß genug ist.