prallen
Mit Wucht auf eine Oberfläche oder ein Hindernis treffen und davon zurückspringen oder abgleiten.
Der Ball prallte von der Wand ab und rollte ins Aus.

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Mit Wucht auf eine Oberfläche oder ein Hindernis treffen und davon zurückspringen oder abgleiten.
Der Ball prallte von der Wand ab und rollte ins Aus.

Das Subjekt des Satzes verrät die Bedeutung: Ein sich bewegendes Objekt (Ball, Auto) prallt irgendwo auf. Ein Behälter (Tasche, Koffer) ist prall gefüllt. Die Sonne prallt auf eine Fläche.
Das Auto prallte gegen einen Baum.
In dieser Bedeutung wird „prallen“ oft mit Präpositionen verwendet, die eine Richtung oder einen Kontaktpunkt angeben. Typisch sind „gegen“ oder „auf“ mit Akkusativ.
Die Wellen prallten mit voller Wucht gegen die Klippen.
In dieser Bedeutung wird oft die Partizip-Form „prall“ wie ein Adjektiv verwendet, häufig in der festen Verbindung „prall gefüllt sein“.
Die Äste des Apfelbaums waren prall mit Früchten.
Wenn es um intensiven Sonnenschein geht, ist das Subjekt fast immer „die Sonne“. Diese Verwendung ist oft bildhaft und beschreibt große Hitze.
Wir suchten Schatten, weil die Sonne so stark auf die Terrasse prallte.
„scheinen“ und „prallen“ können beide beschreiben, dass Sonnenlicht auf etwas fällt. „scheinen“ ist das normale Wort für Licht: Die Sonne, eine Lampe oder der Mond kann scheinen. „prallen“ benutzt man in diesem Zusammenhang fast nur mit der Sonne und meint, dass sie sehr stark, heiß und direkt auf eine Fläche scheint. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide bei Sonne vorkommen. Merke: „scheinen“ ist allgemein, „prallen“ klingt stark und oft unangenehm heiß.

Mittags prallt die Sonne auf den Balkon, deshalb bleibt die Tür zu.
Am Morgen scheint die Sonne durch das Küchenfenster.