
stillen
Einem Säugling die Brust geben, damit er Muttermilch trinkt.
Die Mutter setzte sich auf eine Bank, um ihr Baby zu stillen.
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Einem Säugling die Brust geben, damit er Muttermilch trinkt.
Die Mutter setzte sich auf eine Bank, um ihr Baby zu stillen.

Ein Bedürfnis, einen Wunsch oder ein Verlangen befriedigen. Wird oft für Hunger, Durst oder Neugier verwendet.
Ein großes Glas Wasser stillte seinen Durst.

Etwas (z. B. eine Blutung, einen Schmerz, einen Aufruhr) zum Aufhören bringen oder beruhigen.
Der Sanitäter konnte die Blutung mit einem Druckverband stillen.
Das Verb „stillen“ ist eng mit dem Adjektiv „still“ (ruhig, leise) verwandt. Es beschreibt die Handlung, etwas oder jemanden zu beruhigen oder ein Bedürfnis zum Schweigen zu bringen.
Ein Glas Milch am Abend kann den kleinen Hunger stillen.
Die genaue Bedeutung von „stillen“ erkennen Sie am Objekt. Handelt es sich um ein Baby, bedeutet es „die Brust geben“. Bei Bedürfnissen wie Hunger oder Durst bedeutet es „befriedigen“. Bei Problemen wie einer Blutung bedeutet es „stoppen“.
Sie stillt ihr Kind.
In der übertragenen Bedeutung wird „stillen“ oft mit abstrakten Nomen für Bedürfnisse verwendet. Häufige Kombinationen sind „den Hunger stillen“, „den Durst stillen“ und „die Neugier stillen“.
Mit einer Tasse Tee konnte sie ihre Sehnsucht nach Wärme stillen.
Durst löschen und Durst stillen sind beide idiomatisch. Löschen bezieht sich hier speziell auf Durst und stellt ihn bildhaft als drängenden Zustand dar. Stillen bedeutet allgemeiner, ein Bedürfnis zu befriedigen, und passt deshalb neben Durst auch zu anderen Bedürfnissen.

Nach dem langen Lauf stillt Mia ihren starken Durst mit Wasser.
Nach dem langen Lauf löscht Mia ihren starken Durst mit Wasser.