zustellen
Post, Pakete oder andere Sendungen an den vorgesehenen Empfänger überbringen.
Der Paketbote versucht, das Paket heute erneut zuzustellen.

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Post, Pakete oder andere Sendungen an den vorgesehenen Empfänger überbringen.
Der Paketbote versucht, das Paket heute erneut zuzustellen.

„Zustellen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Postbote stellt das Paket heute Vormittag zu.
Die Bedeutung hängt vom Objekt ab. Handelt es sich um „Post“, „Pakete“ oder „Briefe“, bedeutet es „liefern“. Handelt es sich um „einen Weg“, „eine Tür“ oder „eine Einfahrt“, bedeutet es „blockieren“.
Die Firma stellt wichtige Dokumente per Kurier zu.
Beim Zustellen wird die Person, die etwas erhält, oft mit dem Dativ angegeben. Die zugestellte Sache steht im Akkusativ.
Der Bote hat mir heute Morgen einen Brief zugestellt.
Wenn etwas blockiert wird, wird das blockierende Objekt oft mit der Präposition „mit“ eingeführt. Die Struktur ist: etwas (Akkusativ) mit etwas (Dativ) zustellen.
Du kannst den Flur nicht mit deinem Fahrrad zustellen.
„liefern“ und „zustellen“ können beide bedeuten, dass eine Sendung oder Ware zu einer Person oder an einen Ort gebracht wird. „liefern“ ist allgemeiner und passt besonders bei bestellten Waren, Essen oder größeren Aufträgen. „zustellen“ benutzt man eher bei Post, Paketen oder offiziellen Sendungen, wenn der Empfänger die Sendung bekommen soll. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Transport zu tun haben. Praktisch: Ein Geschäft liefert Waren, ein Paketdienst stellt ein Paket zu.

Der Brief wurde gestern an die neue Adresse zugestellt.
Der Supermarkt liefert die Getränke morgen direkt zu uns nach Hause.