
überfordern
Von jemandem oder etwas mehr verlangen, als er oder es leisten kann, sodass die Person oder Sache an ihre Grenzen kommt.
Der neue Chef neigt dazu, seine Mitarbeiter mit zu vielen Aufgaben zu überfordern.
Loading your saved state.

Von jemandem oder etwas mehr verlangen, als er oder es leisten kann, sodass die Person oder Sache an ihre Grenzen kommt.
Der neue Chef neigt dazu, seine Mitarbeiter mit zu vielen Aufgaben zu überfordern.

Sich selbst zu viel zumuten oder mehr Aufgaben übernehmen, als man bewältigen kann.
Pass auf, dass du dich mit dem Studium und dem Nebenjob nicht überforderst.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „über-“ und dem Verb „fordern“ zusammen. Die Vorsilbe „über-“ bedeutet hier „zu viel“, also wörtlich „zu viel fordern“.
Die Menge an Informationen kann neue Lernende schnell überfordern.
„Überfordern“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ wird in keiner Satzform vom Verbstamm getrennt.
Sie überfordert ihre Kinder mit zu hohen Erwartungen.
Das Partizip II „überfordert“ wird sehr häufig wie ein Adjektiv verwendet, um den Zustand des Überfordertseins zu beschreiben. Es folgt oft dem Verb „sein“ oder „sich fühlen“.
Nach acht Stunden Arbeit fühle ich mich total überfordert.
Um auszudrücken, wodurch jemand überfordert ist, wird die Präposition „mit“ gefolgt von einem Nomen im Dativ verwendet.
Der Praktikant war mit der Verantwortung völlig überfordert.
Wenn eine Person sich selbst zu viel zumutet, wird das Verb reflexiv mit „sich“ verwendet. Das Reflexivpronomen steht dabei im Akkusativ.
Wenn du weiterhin 60 Stunden pro Woche arbeitest, überforderst du dich.
Sich übernehmen und sich überfordern können beide bedeuten, dass man sich zu viel zumutet. Sich übernehmen betont oft die falsche Entscheidung, zu viel Arbeit anzunehmen. Sich überfordern richtet den Blick eher darauf, dass die eigenen Kräfte oder Fähigkeiten nicht ausreichen.

Drei zusätzliche Projekte überfordern Nina inzwischen deutlich.
Mit drei zusätzlichen Projekten hat sich Nina übernommen.