unterlassen
Etwas bewusst nicht tun; auf eine Handlung verzichten. Dieses Wort wird oft in formellen Aufforderungen oder rechtlichen Kontexten verwendet.
Bitte unterlassen Sie das Fotografieren während der Vorstellung.

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Etwas bewusst nicht tun; auf eine Handlung verzichten. Dieses Wort wird oft in formellen Aufforderungen oder rechtlichen Kontexten verwendet.
Bitte unterlassen Sie das Fotografieren während der Vorstellung.

„Unterlassen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „unter-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm „lassen“ verbunden.
Er hat es unterlassen, sich für sein Verhalten zu entschuldigen.
Dieses Verb gehört zur formellen Sprache. Man findet es oft in offiziellen Aufforderungen, Verboten oder in juristischen Texten. Im normalen Alltagsgespräch wirkt es sehr steif.
Die Geschäftsführung bittet darum, das Rauchen im Eingangsbereich zu unterlassen.
„Unterlassen“ wird oft mit einem Akkusativobjekt verwendet oder mit einer Infinitivkonstruktion. Das Muster lautet dann: „es unterlassen, etwas zu tun“.
Unterlassen Sie bitte diese Störung!
Eine sehr wichtige und feste Kollokation ist „unterlassene Hilfeleistung“. Dies ist ein Straftatbestand in Deutschland und beschreibt das Versäumnis, bei einem Notfall zu helfen.
Er wurde wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt.
„lassen“ und „unterlassen“ können beide bedeuten, dass man etwas nicht tut. „lassen“ ist im Alltag sehr direkt und wird oft als Aufforderung benutzt: „Lass das!“ „unterlassen“ klingt formeller und betont, dass man bewusst auf eine Handlung verzichtet oder etwas Erwartetes nicht tut. Es kommt oft in Regeln, Beschwerden oder rechtlichen Texten vor. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide ein Nicht-Tun ausdrücken. Für normale Gespräche passt meist „lassen“. Wenn es streng, offiziell oder wie eine klare Pflicht klingt, passt „unterlassen“ besser.

Der Mieter soll es unterlassen, nachts im Hausflur zu rauchen.
Lass bitte die laute Musik, ich muss lernen.