
versauen
Umgangssprachlich für etwas ruinieren, verderben oder gründlich misslingen lassen. Kann sich auf Pläne, Stimmungen, Gegenstände oder Prüfungen beziehen.
Mit deiner schlechten Laune versaust du uns den ganzen Abend.
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Umgangssprachlich für etwas ruinieren, verderben oder gründlich misslingen lassen. Kann sich auf Pläne, Stimmungen, Gegenstände oder Prüfungen beziehen.
Mit deiner schlechten Laune versaust du uns den ganzen Abend.

Umgangssprachlich für etwas stark schmutzig machen.
Die Kinder haben mit ihren matschigen Stiefeln den ganzen Flur versaut.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Wort „sauen“ zusammen. „Sauen“ leitet sich von „die Sau“ (Schwein) ab und bedeutet, eine große Unordnung zu machen. Die Vorsilbe „ver-“ verstärkt hier die negative Bedeutung.
Pass auf, dass du mit dem Saft nicht den neuen Teppich versaust!
„Versauen“ ist ein stark umgangssprachliches Wort. In formellen Situationen, wie in einem offiziellen Brief oder einer Präsentation, sollte man es vermeiden.
Ich habe die Prüfung total versaut.
Die Vorsilbe „ver-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verb verbunden.
Er hat mir die ganze Überraschung versaut.
Wenn etwas ruiniert wird, sind typische Objekte abstrakte Nomen: „die Stimmung versauen“, „eine Prüfung versauen“, „einen Plan versauen“ oder „den Appetit versauen“.
Der Regen hat uns den ganzen Ausflug versaut.
In der Bedeutung „schmutzig machen“ bezieht sich „versauen“ immer auf konkrete Dinge oder Orte. Typische Objekte sind „die Kleidung“, „das Hemd“, „die Küche“ oder „den Boden“.
Beim Malen habe ich mir meine ganze Hose versaut.
Beide Wörter können sagen, dass jemand eine gute Stimmung, Freude oder Gelegenheit stark beeinträchtigt. „Verderben“ ist die allgemeine und auch in neutralen Texten passende Form. „Versauen“ bedeutet hier dasselbe, klingt aber deutlich umgangssprachlicher und derber.

Der Streit versaut uns den schönen Abend.
Der Streit verdarb uns den schönen Abend.