warnen vor
Jemanden auf eine drohende Gefahr oder einen möglichen negativen Umstand aufmerksam machen.
Die Wettervorhersage warnt vor starkem Sturm an der Küste.

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Jemanden auf eine drohende Gefahr oder einen möglichen negativen Umstand aufmerksam machen.
Die Wettervorhersage warnt vor starkem Sturm an der Küste.

Das Verb „warnen“ braucht oft zwei Ergänzungen: die Person, die gewarnt wird (im Akkusativ), und die Gefahr (mit der Präposition „vor“ + Dativ). Das Muster lautet: „jemanden vor etwas warnen“.
Ärzte warnen die Bevölkerung vor einer neuen Grippewelle.
In der Bedeutung „auf eine Gefahr hinweisen“ wird „warnen“ oft mit allgemeinen Risiken oder negativen Ereignissen kombiniert. Häufige Verbindungen sind „vor den Folgen warnen“, „vor einem Fehler warnen“ oder „vor Betrug warnen“.
Die Expertin warnte eindringlich vor den wirtschaftlichen Folgen der Krise.
Als persönliche Warnung wird „warnen“ oft in der direkten Rede verwendet. Darauf folgt häufig ein Nebensatz oder eine Infinitivkonstruktion, die erklärt, was nicht getan werden soll.
Ich warne dich, mich noch einmal anzulügen!
„drohen“ und „warnen“ werden leicht verwechselt, weil beide mit möglichen negativen Folgen zu tun haben. „drohen“ bedeutet, dass jemand Druck macht oder dass etwas Schlechtes wahrscheinlich passiert. „warnen“ bedeutet, dass jemand auf eine Gefahr aufmerksam macht, oft um zu helfen. Wer droht, macht Angst oder übt Druck aus. Wer warnt, gibt einen Hinweis auf ein Risiko. In manchen Situationen kann eine Warnung streng klingen, aber sie ist nicht automatisch eine Drohung.

Die Ärztin warnt den Patienten vor den Folgen von zu wenig Schlaf.
Der Vermieter droht mit einer Kündigung, wenn die Miete nicht bezahlt wird.