
wohnen
Seinen ständigen Aufenthaltsort oder sein Zuhause in einem Haus, einer Wohnung oder an einem anderen Ort haben.
Seit meiner Kindheit wohne ich in derselben Stadt.
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Seinen ständigen Aufenthaltsort oder sein Zuhause in einem Haus, einer Wohnung oder an einem anderen Ort haben.
Seit meiner Kindheit wohne ich in derselben Stadt.

Als Eigenschaft oder Merkmal in etwas enthalten sein; einer Sache zu eigen sein. Diese Wendung ist formell.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
„Wohnen“ wird meist mit der Präposition „in“ (+ Dativ) für einen Ort (Stadt, Land, Haus) oder mit „bei“ (+ Dativ) für eine Person verwendet.
Meine Tante wohnt in einem kleinen Dorf an der Küste.
In der Wendung „einer Sache innewohnen“ ist das Verb „innewohnen“ trennbar. In einem Hauptsatz steht die Vorsilbe „inne“ am Ende. Das Subjekt ist die Eigenschaft, die einer Sache (im Dativ) innewohnt.
Dieser alten Tradition wohnt eine besondere Bedeutung inne.
Die Wendung „einer Sache innewohnen“ ist sehr formell und gehört zu einem poetischen oder philosophischen Sprachstil. Im normalen Alltag wird sie praktisch nicht verwendet.
Der Richter sprach von der Gerechtigkeit, die dem Gesetz innewohnen sollte.
Leben und wohnen können beide einen dauerhaften Aufenthaltsort nennen. Wohnen bezeichnet gezielt das Zuhause oder die konkrete Wohnsituation. Leben ist breiter und kann den ganzen Lebensmittelpunkt an einem Ort einschließen. Für die Adresse oder Wohnung passt daher meist wohnen genauer.

Seit fünf Jahren wohnt Nina in Hamburg in einer Wohnung nahe dem Hafen.
Seit fünf Jahren lebt Nina in Hamburg und hat dort ihren Lebensmittelpunkt.