wohnen
Seinen ständigen Aufenthaltsort oder sein Zuhause in einem Haus, einer Wohnung oder an einem anderen Ort haben.
Seit meiner Kindheit wohne ich in derselben Stadt.

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Seinen ständigen Aufenthaltsort oder sein Zuhause in einem Haus, einer Wohnung oder an einem anderen Ort haben.
Seit meiner Kindheit wohne ich in derselben Stadt.

„Wohnen“ wird meist mit der Präposition „in“ (+ Dativ) für einen Ort (Stadt, Land, Haus) oder mit „bei“ (+ Dativ) für eine Person verwendet.
Meine Tante wohnt in einem kleinen Dorf an der Küste.
In der Wendung „einer Sache innewohnen“ ist das Verb „innewohnen“ trennbar. In einem Hauptsatz steht die Vorsilbe „inne“ am Ende. Das Subjekt ist die Eigenschaft, die einer Sache (im Dativ) innewohnt.
Dieser alten Tradition wohnt eine besondere Bedeutung inne.
Die Wendung „einer Sache innewohnen“ ist sehr formell und gehört zu einem poetischen oder philosophischen Sprachstil. Im normalen Alltag wird sie praktisch nicht verwendet.
Der Richter sprach von der Gerechtigkeit, die dem Gesetz innewohnen sollte.
„leben“ und „wohnen“ können beide sagen, dass jemand an einem bestimmten Ort ist und dort sein Zuhause hat. „wohnen“ ist genauer, wenn es um die Wohnung, das Haus oder die Adresse geht. „leben“ ist etwas weiter: Es kann den Wohnort meinen, aber auch das ganze Leben an einem Ort, also Arbeit, Freunde und Alltag. Deshalb kann man die Wörter leicht verwechseln. Bei der Frage nach der Adresse oder Unterkunft ist „wohnen“ natürlicher. Wenn man über das Leben in einer Stadt oder einem Land spricht, passt oft „leben“ besser.

Im Sommer wohnt sie bei ihren Eltern, weil ihre Wohnung renoviert wird.
Julian lebt seit drei Jahren in Berlin und kennt viele Leute dort.