
wüten
In Bezug auf Naturkräfte, Krankheiten oder Konflikte: sich mit großer Zerstörungskraft ausbreiten oder andauern.
Der Sturm wütete die ganze Nacht und entwurzelte mehrere Bäume.
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In Bezug auf Naturkräfte, Krankheiten oder Konflikte: sich mit großer Zerstörungskraft ausbreiten oder andauern.
Der Sturm wütete die ganze Nacht und entwurzelte mehrere Bäume.

In großer Wut und Raserei handeln; voller Zorn sein und dies durch Schreien oder gewalttätiges Verhalten zeigen.
Er schlug mit der Faust auf den Tisch und wütete über die Ungerechtigkeit.
Das Verb „wüten“ ist eng mit dem Nomen „die Wut“ (der Zorn, die Raserei) verwandt. Diese Verbindung hilft, die intensive und oft unkontrollierte Energie des Verbs zu verstehen.
Voller Wut wütete er in seinem Büro und warf Papiere auf den Boden.
Das Subjekt des Satzes verrät die Bedeutung. Wenn eine unkontrollierbare Kraft (Sturm, Feuer, Krankheit) das Subjekt ist, bedeutet „wüten“ zerstörerisch wirken. Wenn eine Person das Subjekt ist, bedeutet es, extrem zornig zu sein.
Ein schwerer Waldbrand wütet seit Tagen in der Region.
Wenn „wüten“ Naturkräfte oder Konflikte beschreibt, wird oft ein Ort hinzugefügt, um zu zeigen, wo die Zerstörung stattfindet. Typische Präpositionen sind „in“ oder „an“.
Der Krieg wütete viele Jahre in dem kleinen Land.
Um den Grund für die Wut einer Person auszudrücken, verwendet man häufig die Präposition „über“ gefolgt vom Akkusativ.
Die Fans wüteten über die ungerechte Entscheidung des Schiedsrichters.
Der Rasen bezeichnet eine Grasfläche, während wüten ein zorniges und möglicherweise gewalttätiges Handeln beschreibt. Mit der Rasen nennt man den Ort, mit wüten die Handlung einer wütenden Person; beide Wörter können denselben Schauplatz betreffen, sind aber nicht austauschbar.

Der aufgebrachte Mann wütete mitten auf dem Rasen.
Der aufgebrachte Mann stand mitten auf dem Rasen.