es geht ... zu
Beschreibt die Art und Weise, wie etwas abläuft oder die allgemeine Atmosphäre an einem Ort. Diese Konstruktion wird unpersönlich mit „es“ verwendet.
Auf der Party ging es sehr lustig und laut zu.

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Beschreibt die Art und Weise, wie etwas abläuft oder die allgemeine Atmosphäre an einem Ort. Diese Konstruktion wird unpersönlich mit „es“ verwendet.
Auf der Party ging es sehr lustig und laut zu.

„Zugehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu-“ steht im Hauptsatz am Satzende. In Nebensätzen steht das ganze Verb am Ende.
Der Reißverschluss meiner Jacke geht nicht mehr zu.
Um eine Atmosphäre zu beschreiben, wird die unpersönliche Wendung „es geht ... zu“ verwendet. Das Wort, das die Atmosphäre beschreibt (meist ein Adverb), steht zwischen „geht“ und „zu“.
Bei der Familienfeier ging es immer sehr fröhlich zu.
Wenn „zugehen“ eine Bewegung oder eine Kontaktaufnahme beschreibt, wird es immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet.
Der Hund ging freundlich auf die Kinder zu.
Die Wendung „auf jemanden zugehen“ kann wörtlich (sich bewegen) oder bildlich (Kontakt aufnehmen) gemeint sein. Der Kontext der Situation – ob es um eine physische Bewegung oder um eine soziale Interaktion geht – macht den Unterschied klar.
Ich sah ihn am anderen Ende der Straße und ging auf ihn zu.
In der Bedeutung „sich schließen“ wird das Verb sehr oft in verneinten Sätzen benutzt, um zu beschreiben, dass ein Mechanismus nicht funktioniert. Typische Objekte sind Türen, Fenster, Knöpfe oder Reißverschlüsse.
Dieser Knopf an meinem Hemd geht einfach nicht zu.
„ansprechen“ und „auf jemanden zugehen“ können beide bedeuten, dass man Kontakt zu einer Person sucht. „ansprechen“ meint direkt den Beginn eines Gesprächs: Man sagt etwas zu jemandem. „auf jemanden zugehen“ betont stärker die Initiative. Das kann auch heißen, dass man einen ersten Schritt macht, um ein Problem zu klären oder eine Beziehung zu verbessern. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides oft in derselben Situation passiert: Man geht auf jemanden zu und spricht ihn dann an. Wenn der konkrete Gesprächsbeginn wichtig ist, passt „ansprechen“ besser. Wenn der mutige oder freundliche erste Schritt im Mittelpunkt steht, klingt „auf jemanden zugehen“ natürlicher.

Wenn du den Streit klären willst, geh am besten ruhig auf deinen Kollegen zu.
Nach der Besprechung spricht Paul seine Chefin wegen des neuen Plans an.