hingehen
Sich zu einem bestimmten Ort oder Ziel begeben.
Ich weiß nicht, ob ich zu der Party hingehen soll.

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Sich zu einem bestimmten Ort oder Ziel begeben.
Ich weiß nicht, ob ich zu der Party hingehen soll.

Das Verb „hingehen“ ist trennbar. Die Vorsilbe „hin“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ wird „hinzugehen“ gebildet.
Gehst du heute Abend zur Feier hin?
Die Vorsilbe „hin-“ beschreibt eine Bewegung vom Sprecher weg zu einem bestimmten Ziel. Sie bildet das Gegenstück zur Vorsilbe „her-“, die eine Bewegung zum Sprecher hin ausdrückt.
Schau mal, da vorne ist ein schönes Café, lass uns da hingehen.
Wenn „hingehen“ sich auf Zeit bezieht, steht es fast immer in einer Frage mit „wohin“. Es drückt das Gefühl aus, dass die Zeit schnell und unbemerkt vergangen ist.
Ich kann nicht glauben, dass schon Dezember ist. Wohin ist das Jahr nur hingegangen?
Die Redewendung „etwas hingehen lassen“ bedeutet, etwas zu akzeptieren, obwohl es nicht perfekt ist. In dieser Konstruktion wird „lassen“ konjugiert und „hingehen“ steht als Infinitiv am Satzende.
Der Kratzer im Lack ist klein, den können wir hingehen lassen.
Die Frage „Wohin soll das hingehen?“ ist eine feste Wendung. Man benutzt sie, um Sorge oder Kritik über eine negative Entwicklung auszudrücken.
Die Preise steigen immer weiter. Wo soll das alles nur hingehen?
„gehen“ und „hingehen“ können beide bedeuten, dass man sich zu einem Ort bewegt. „gehen“ ist allgemeiner: Man kann einen Ort verlassen oder zu einem Ziel gehen. „hingehen“ betont stärker das Ziel, also den Ort, zu dem man geht. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil beide bei Wegen und Terminen passen können. Wenn nur wichtig ist, dass jemand sich bewegt oder weggeht, klingt „gehen“ natürlicher. Wenn der Zielort im Mittelpunkt steht, passt „hingehen“ genauer.

Ich weiß noch nicht, ob ich morgen zu dem Vortrag hingehe.
Nach der Arbeit gehe ich direkt nach Hause.