
abholen
Jemanden an einem verabredeten Ort treffen und von dort mitnehmen.
Ich fahre zum Bahnhof, um meine Schwester abzuholen.
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Jemanden an einem verabredeten Ort treffen und von dort mitnehmen.
Ich fahre zum Bahnhof, um meine Schwester abzuholen.

Etwas, das für einen bereitliegt (z.B. ein Paket, bestelltes Essen), an einem bestimmten Ort entgegennehmen.
Denken Sie daran, Ihre gereinigte Kleidung morgen abzuholen.

Im übertragenen Sinne: Jemanden auf seinem aktuellen Wissens- oder emotionalen Stand ansprechen, um sein Interesse zu wecken und ihn für ein Thema zu gewinnen.
Ein guter Lehrer muss seine Schüler dort abholen, wo sie stehen.
„Abholen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ab“ steht im Hauptsatz am Satzende. Im Nebensatz steht das ganze Verb am Ende.
Holst du mich heute Abend vom Training ab?
Das Verb „abholen“ braucht immer ein Akkusativobjekt (wen oder was man abholt). Der Ort, von dem man jemanden oder etwas abholt, wird oft mit „von“ oder „an“ (+ Dativ) angegeben.
Kannst du bitte die Kinder von der Schule abholen?
Die übertragene Bedeutung ist modern und wird oft in der Pädagogik, im Marketing oder in der Politik verwendet. Sie kommt fast immer in der festen Struktur „jemanden dort abholen, wo er/sie steht“ vor.
Eine gute Präsentation holt das Publikum bei seinem Wissensstand ab.
Holen und abholen können beide bedeuten, dass man zu einem Kind geht und es mitnimmt. Holen beschreibt diesen Vorgang allgemein. Abholen passt besonders, wenn Ort und Zeit vereinbart oder regelmäßig festgelegt sind.

Wie vereinbart hole ich Mia um drei Uhr von der Schule ab.
Weil Mia plötzlich krank ist, hole ich sie früher aus der Schule.