
angenehm
Ein gutes Gefühl bei den Sinnen hervorrufend; wohltuend.
Die Temperatur des Wassers war angenehm warm.
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Ein gutes Gefühl bei den Sinnen hervorrufend; wohltuend.
Die Temperatur des Wassers war angenehm warm.

Auf freundliche und sympathische Weise auf andere wirkend.
Wir hatten ein sehr angenehmes Gespräch mit den neuen Nachbarn.
Das Wort besteht aus „an“ und „genehm“. Etwas, das „genehm“ ist, ist akzeptabel oder willkommen. „Angenehm“ beschreibt also etwas, das man als positiv und wohltuend empfindet oder „annimmt“.
Nach der langen Wanderung war die Dusche sehr angenehm.
Man kann mit einem Dativ-Objekt ausdrücken, für wen etwas angenehm ist. Die Struktur lautet: etwas ist [Person im Dativ] angenehm.
Die leise Musik im Restaurant war mir sehr angenehm.
Wenn es um die Sinne geht, wird „angenehm“ oft mit Empfindungen kombiniert. Typisch sind: eine angenehme Wärme, ein angenehmer Duft, eine angenehme Stimme oder eine angenehme Atmosphäre.
Im Frühling spürt man eine angenehme Wärme auf der Haut.
Freundlich beschreibt direkt das nette und zugewandte Verhalten einer Person. Angenehm beschreibt dagegen, wie dieses Verhalten auf andere wirkt. Eine Person kann sich also freundlich verhalten und dadurch auf ihr Gegenüber angenehm wirken.

Der neue Kollege wirkte bei unserem Gespräch angenehm.
Der neue Kollege beantwortete meine Fragen freundlich.