begehen
Eine negative oder strafbare Handlung ausführen, wie zum Beispiel einen Fehler, ein Verbrechen oder Selbstmord.
Er hat einen schweren Fehler begangen, als er die Warnungen ignorierte.

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Eine negative oder strafbare Handlung ausführen, wie zum Beispiel einen Fehler, ein Verbrechen oder Selbstmord.
Er hat einen schweren Fehler begangen, als er die Warnungen ignorierte.

„Begehen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb „gehen“ verbunden und wird nicht getrennt.
Er hat einen großen Fehler begangen.
Die Bedeutung von „begehen“ erkennen Sie am Objekt: Handelt es sich um etwas Negatives (Fehler, Verbrechen), eine Feierlichkeit (Jubiläum, Feiertag) oder einen Ort (Baustelle, Gelände)?
Der Dieb beging den Einbruch in der Nacht.
In dieser Bedeutung wird „begehen“ fast ausschließlich mit negativen Handlungen kombiniert. Typisch sind: ein Verbrechen begehen, einen Fehler begehen, einen Diebstahl begehen oder Selbstmord begehen.
Der Täter hat mehrere Straftaten begangen.
Die Verwendung von „begehen“ für negative Taten gehört zur formellen Sprache, insbesondere zur Amts- und Rechtssprache.
Dem Angeklagten wird vorgeworfen, Betrug begangen zu haben.
Im Sinne von „feiern“ wird „begehen“ mit offiziellen oder besonderen Anlässen verwendet. Häufige Kombinationen sind: ein Jubiläum begehen, einen Feiertag begehen oder einen Jahrestag begehen.
Die Universität begeht dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen.
Diese Bedeutung beschreibt ein formelles oder offizielles Abschreiten eines Ortes, oft zu einem bestimmten Zweck wie einer Inspektion oder Kontrolle.
Vor dem Kauf wollten wir die Wohnung noch einmal mit einem Experten begehen.
„machen“ und „begehen“ können beide bedeuten, dass jemand eine Handlung ausführt. „machen“ ist aber sehr allgemein und neutral. Man kann fast jede normale Tätigkeit damit beschreiben. „begehen“ benutzt man in dieser Bedeutung vor allem bei negativen oder strafbaren Handlungen, zum Beispiel bei einem Fehler oder einem Verbrechen. Es klingt deutlich formeller als „machen“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man zum Beispiel sowohl „einen Fehler machen“ als auch „einen Fehler begehen“ sagen kann. Im Alltag ist „machen“ meist natürlicher; „begehen“ passt, wenn die Handlung ernst, offiziell oder rechtlich klingt.

Der Fahrer hat einen schweren Fehler begangen und die rote Ampel übersehen.
Meine Freundin macht morgen eine Liste für die Reise.