
bewerten
Den Wert, die Qualität oder die Leistung von etwas oder jemandem beurteilen und oft eine Note, ein Urteil oder eine Einschätzung darüber abgeben.
Die Lehrerin muss die Klassenarbeiten bis morgen bewerten.
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Den Wert, die Qualität oder die Leistung von etwas oder jemandem beurteilen und oft eine Note, ein Urteil oder eine Einschätzung darüber abgeben.
Die Lehrerin muss die Klassenarbeiten bis morgen bewerten.

Den finanziellen oder materiellen Wert von etwas bestimmen oder schätzen.
Ein Gutachter hat das Grundstück auf 200.000 Euro bewertet.
Das Verb „bewerten“ kommt direkt von „der Wert“. Es bedeutet wörtlich, einer Sache oder einer Leistung einen Wert zuzuordnen. Das Ergebnis ist „die Bewertung“.
Wie würden Sie den Wert dieses Schmuckstücks bewerten?
Die Präposition nach „bewerten“ hilft, die Bedeutung zu erkennen. Bei einer finanziellen Schätzung wird „auf“ + Akkusativ verwendet. Bei einer qualitativen Beurteilung oder Note wird oft „mit“ benutzt.
Ein Experte hat das Gemälde auf eine Million Euro bewertet.
Im Kontext von Beurteilungen wird „bewerten“ oft mit Leistungen, Produkten oder künstlerischen Werken kombiniert: „einen Aufsatz bewerten“, „einen Film bewerten“, „die Arbeit bewerten“.
Kunden können das Hotel online bewerten.
„befinden“ und „bewerten“ können beide ein Urteil nach einer Prüfung ausdrücken. „Befinden“ steht dabei meist mit „für“ und einem Prädikativ, während „bewerten“ die Beurteilung direkt bezeichnet. Wähle „befinden“, wenn die Formulierung „für gut oder geeignet“ passt, und „bewerten“ für eine allgemeine Einschätzung.

Nach der Prüfung bewertete die Jury den Entwurf als gelungen.
Nach der Prüfung befand die Jury den Entwurf für gelungen.