bewerten
Den Wert, die Qualität oder die Leistung von etwas oder jemandem beurteilen und oft eine Note, ein Urteil oder eine Einschätzung darüber abgeben.
Die Lehrerin muss die Klassenarbeiten bis morgen bewerten.

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Den Wert, die Qualität oder die Leistung von etwas oder jemandem beurteilen und oft eine Note, ein Urteil oder eine Einschätzung darüber abgeben.
Die Lehrerin muss die Klassenarbeiten bis morgen bewerten.

Das Verb „bewerten“ kommt direkt von „der Wert“. Es bedeutet wörtlich, einer Sache oder einer Leistung einen Wert zuzuordnen. Das Ergebnis ist „die Bewertung“.
Wie würden Sie den Wert dieses Schmuckstücks bewerten?
Die Präposition nach „bewerten“ hilft, die Bedeutung zu erkennen. Bei einer finanziellen Schätzung wird „auf“ + Akkusativ verwendet. Bei einer qualitativen Beurteilung oder Note wird oft „mit“ benutzt.
Ein Experte hat das Gemälde auf eine Million Euro bewertet.
Im Kontext von Beurteilungen wird „bewerten“ oft mit Leistungen, Produkten oder künstlerischen Werken kombiniert: „einen Aufsatz bewerten“, „einen Film bewerten“, „die Arbeit bewerten“.
Kunden können das Hotel online bewerten.
„befinden“ und „bewerten“ können beide bedeuten, dass man nach Prüfung ein Urteil über etwas abgibt. „bewerten“ ist das normale Wort, wenn man Qualität, Leistung oder Wert einschätzt, zum Beispiel bei einer Arbeit, einem Produkt oder einer Prüfung. „etwas für gut oder schlecht befinden“ klingt deutlich formeller und oft etwas schriftlich. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Beurteilung ausdrücken. In den meisten Alltagssituationen ist „bewerten“ natürlicher. „befinden“ passt eher, wenn das Urteil besonders offiziell oder gehoben klingen soll.

Die Lehrerin bewertet die Präsentationen nach Inhalt und Sprache.
Die Kommission befand den Vorschlag nach langer Prüfung für gut.