
dastehen
An einem bestimmten Ort stehen, oft ohne etwas zu tun oder zu wissen, was man tun soll.
Als der Regen plötzlich einsetzte, standen wir ohne Schirm da.
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An einem bestimmten Ort stehen, oft ohne etwas zu tun oder zu wissen, was man tun soll.
Als der Regen plötzlich einsetzte, standen wir ohne Schirm da.

Sich in einer guten oder schlechten finanziellen, sozialen oder allgemeinen Lage befinden.
Finanziell steht das Unternehmen nach dem erfolgreichen Quartal sehr gut da.

In einer bestimmten Weise erscheinen oder wahrgenommen werden; ein bestimmtes Ansehen oder Image haben.
Nach dem Skandal wollte er nicht als Betrüger dastehen.
„Dastehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „da-“ trennt sich im Hauptsatz vom Verb „stehen“ und geht ans Satzende.
Nach der überraschenden Nachricht stand er sprachlos da.
Als trennbares Verb steht die Vorsilbe „da“ im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Sie stand einfach nur da und sagte nichts.
In der übertragenen Bedeutung wird „dastehen“ sehr oft mit Adverbien wie „gut“, „schlecht“, „besser“ oder „allein“ kombiniert, um eine Situation oder Position zu bewerten.
Im Vergleich zur Konkurrenz steht unsere Firma jetzt viel besser da.
Um ein bestimmtes Image oder eine Rolle zu beschreiben, wird die Struktur „dastehen als ...“ verwendet. Das Wort nach „als“ steht im Nominativ.
Er hat einen Fehler gemacht und steht jetzt als der Dumme da.
Stehen beschreibt neutral die aufrechte Haltung einer Person. Dastehen kann zusätzlich ihre sichtbare Präsenz hervorheben und deutet oft an, dass sie untätig oder ratlos ist. Geht es nur um die Haltung, passt stehen; für diese zusätzliche Wirkung passt dastehen.

Nach dem Klingeln steht Paul ratlos vor der verschlossenen Tür da.
Nach dem Klingeln steht Paul vor der verschlossenen Tür.