dastehen
An einem bestimmten Ort stehen, oft ohne etwas zu tun oder zu wissen, was man tun soll.
Als der Regen plötzlich einsetzte, standen wir ohne Schirm da.

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An einem bestimmten Ort stehen, oft ohne etwas zu tun oder zu wissen, was man tun soll.
Als der Regen plötzlich einsetzte, standen wir ohne Schirm da.

„Dastehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „da-“ trennt sich im Hauptsatz vom Verb „stehen“ und geht ans Satzende.
Nach der überraschenden Nachricht stand er sprachlos da.
Als trennbares Verb steht die Vorsilbe „da“ im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Sie stand einfach nur da und sagte nichts.
In der übertragenen Bedeutung wird „dastehen“ sehr oft mit Adverbien wie „gut“, „schlecht“, „besser“ oder „allein“ kombiniert, um eine Situation oder Position zu bewerten.
Im Vergleich zur Konkurrenz steht unsere Firma jetzt viel besser da.
Um ein bestimmtes Image oder eine Rolle zu beschreiben, wird die Struktur „dastehen als ...“ verwendet. Das Wort nach „als“ steht im Nominativ.
Er hat einen Fehler gemacht und steht jetzt als der Dumme da.
„stehen“ und „dastehen“ können beide beschreiben, dass jemand auf den Füßen ist oder sich in einer bestimmten Lage befindet. „stehen“ ist neutral: Jemand steht an einem Ort oder etwas befindet sich in einem Zustand. „dastehen“ wirkt stärker auf die ganze Situation. Es kann heißen, dass jemand einfach herumsteht und nicht weiß, was er tun soll. Es kann auch beschreiben, wie gut oder schlecht jemand wirkt oder in welcher Lage er ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „dastehen“ aus „da“ und „stehen“ besteht. Aber „dastehen“ sagt oft mehr über die Situation oder den Eindruck als nur über die Körperhaltung.

Nach der Präsentation stand Ida sehr sicher vor der Klasse da.
Wir standen vor dem Amt und warteten auf unseren Termin.