erbeuten
Etwas durch Raub, Diebstahl, Kampf oder Jagd in seinen Besitz bringen. Es bezeichnet den Akt, sich etwas als Beute anzueignen.
Die Piraten erbeuteten Gold und Juwelen von dem Handelsschiff.

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Etwas durch Raub, Diebstahl, Kampf oder Jagd in seinen Besitz bringen. Es bezeichnet den Akt, sich etwas als Beute anzueignen.
Die Piraten erbeuteten Gold und Juwelen von dem Handelsschiff.

Das Verb „erbeuten“ ist eng mit dem Nomen „die Beute“ (das Gestohlene, die Jagdbeute) verwandt. Die Vorsilbe „er-“ betont hier den erfolgreichen Abschluss der Handlung: Man hat etwas zur Beute gemacht.
Der Fuchs erbeutete in der Nacht drei Hühner.
„Erbeuten“ ist ein untrennbares Verb, da es mit „er-“ beginnt. Die Vorsilbe bleibt immer am Anfang des Verbs, auch im Hauptsatz und im Partizip II (erbeutet).
Die Hacker erbeuteten sensible Daten von Tausenden von Nutzern.
Dieses Verb wird fast immer in Kontexten von Kriminalität (Diebe, Räuber), Krieg (Soldaten) oder Jagd (Raubtiere) verwendet. Es hat eine negative oder gewaltsame Konnotation.
Bei dem Banküberfall erbeuteten die Täter eine große Summe Bargeld.
„erlangen“ und „erbeuten“ haben gemeinsam, dass jemand etwas in seinen Besitz bringt. Der Unterschied ist aber wichtig: „erlangen“ ist neutraler und wird oft für abstrakte Dinge benutzt, die man durch Zeit, Arbeit oder Anstrengung erreicht. „erbeuten“ bedeutet, dass man etwas als Beute bekommt, zum Beispiel durch Raub, Diebstahl, Kampf oder Jagd. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Bekommen oder Besitz zu tun haben. „erlangen“ passt bei normalen oder positiven Zielen; „erbeuten“ passt nur, wenn es um Beute und meist um Gewalt, Diebstahl oder Jagd geht.

Die Diebe erbeuteten Schmuck und Bargeld aus dem Haus.
Nach dem Kurs erlangte Ali ein Zertifikat für seine Bewerbung.