Der Vorgang, etwas mit einem Zeichen, Etikett oder einer Aufschrift zu versehen, um es zu identifizieren, zu klassifizieren oder Informationen darüber zu geben.
beispiel
Die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit einem Bio-Siegel unterliegt strengen Regeln.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort leitet sich vom Verb „kennzeichnen“ ab. Dieses Verb ist zusammengesetzt aus „kennen“ und „Zeichen“. Eine Kennzeichnung ist also wörtlich das Anbringen eines Zeichens, das man kennt oder erkennen soll.
BEISPIEL
Alle Produkte müssen deutlich gekennzeichnet sein.
Kontexthinweis
Die Bedeutung hängt vom Kontext ab. Spricht man über den Prozess, ist die Handlung gemeint („Die Kennzeichnung dauert eine Stunde“). Spricht man über das Ergebnis, ist das Etikett selbst gemeint („Die Kennzeichnung ist unleserlich“).
BEISPIEL
Die Kennzeichnung der Ware erfolgt direkt nach der Produktion.
Typische Verbindungen
Häufige Kombinationen sind „gesetzliche Kennzeichnung“, „freiwillige Kennzeichnung“ oder „Kennzeichnung von“ gefolgt von dem, was markiert wird, z.B. „Lebensmitteln“ oder „Gefahrstoffen“.
BEISPIEL
Für Gefahrstoffe gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Kennzeichnung vs Zeichen
„das Zeichen“ und „die Kennzeichnung“ haben beide mit Markierungen zu tun, die Informationen geben. „Zeichen“ meint meist das Symbol oder die Markierung selbst. „Kennzeichnung“ kann auch das Anbringen solcher Zeichen meinen, zum Beispiel auf Waren, Akten oder Geräten. Außerdem klingt „Kennzeichnung“ oft sachlicher und passt gut zu Regeln, Produkten und Organisation. Man kann die Wörter verwechseln, weil eine Kennzeichnung oft aus einem Zeichen besteht. Wenn du nur das Symbol meinst, nimm eher „Zeichen“. Wenn es um Beschriften, Markieren oder Identifizieren geht, passt „Kennzeichnung“ besser.
Kennzeichnung
Die Kennzeichnung der Lebensmittel zeigt, ob Nüsse enthalten sind.
Zeichen
Auf dem Paket ist ein Zeichen, das vor zerbrechlichem Inhalt warnt.