verkraften
Eine schwierige emotionale oder psychische Situation bewältigen und verarbeiten.
Es hat lange gedauert, bis sie die Trennung verkraftet hat.

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Eine schwierige emotionale oder psychische Situation bewältigen und verarbeiten.
Es hat lange gedauert, bis sie die Trennung verkraftet hat.

„Verkraften“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden und wird nicht am Satzende platziert.
Ich hoffe, er verkraftet die schlechte Nachricht gut.
Das Wort enthält den Stamm „Kraft“. „Verkraften“ bedeutet also, die nötige (emotionale, finanzielle oder körperliche) Kraft aufzubringen, um eine Belastung zu bewältigen.
Sie musste all ihre Kraft aufwenden, um den Verlust zu verkraften.
„Verkraften“ ist ein transitives Verb und benötigt immer ein Akkusativobjekt. Man verkraftet immer „etwas“.
Die Firma konnte den finanziellen Schaden nicht verkraften.
Der Kontext macht deutlich, welche Art von Belastung gemeint ist. Emotionale Ereignisse (ein Schock, eine Enttäuschung), finanzielle Lasten (Kosten, Verluste) oder körperliche Anstrengungen (eine Krankheit, Training) bestimmen die genaue Bedeutung.
Er konnte die Kritik an seiner Arbeit nur schwer verkraften.
„tragen“ und „verkraften“ können beide bei Belastungen benutzt werden. „tragen“ bedeutet hier, dass jemand Verantwortung, Kosten oder Folgen übernimmt. „verkraften“ bedeutet, dass jemand eine schwierige Situation, eine finanzielle Belastung oder eine körperliche Anstrengung aushält und damit zurechtkommt. Man kann also die Kosten tragen, aber man muss den Verlust oder den Stress verkraften. Verwechselbar sind die Wörter, weil beide zeigen, dass etwas schwer für eine Person ist.

Nach der langen Krankheit muss Mehmet erst wieder lernen, Belastung zu verkraften.
Die Firma trägt die Kosten für die Reise.