verteidigen
Jemanden oder etwas vor einem Angriff, einer Gefahr oder Kritik schützen.
Die Soldaten verteidigten die Stadt gegen die Angreifer.

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Jemanden oder etwas vor einem Angriff, einer Gefahr oder Kritik schützen.
Die Soldaten verteidigten die Stadt gegen die Angreifer.

„Verteidigen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verb „teidigen“ verbunden.
Er verteidigt seine Meinung mit starken Argumenten.
Sehr häufig wird „verteidigen“ mit der Präposition „gegen“ und dem Akkusativ verwendet, um den Angriff oder die Gefahr zu benennen. Das Muster ist: jemanden/etwas gegen jemanden/etwas verteidigen.
Der Anwalt verteidigt seinen Mandanten gegen schwere Vorwürfe.
Wenn man sich selbst wehrt, wird das Verb reflexiv gebraucht: „sich verteidigen“. Wenn man eine andere Person oder eine Sache schützt, wird es ohne „sich“ verwendet.
Das Kind verteidigte seinen kleinen Bruder auf dem Schulhof.
Das Objekt des Verbs verrät die genaue Bedeutung: Ein Titel wird im Sport verteidigt, eine These in der Wissenschaft, ein Angeklagter vor Gericht und eine Stadt im Krieg.
Der Boxer will seinen Weltmeistertitel verteidigen.
In der Bedeutung „rechtfertigen“ wird „verteidigen“ oft mit abstrakten Nomen kombiniert. Typisch sind: eine Meinung verteidigen, eine Position verteidigen, eine Entscheidung verteidigen oder eine Ehre verteidigen.
Er verteidigte seine umstrittene Position bis zum Schluss.
„verlieren“ und „verteidigen“ stehen besonders im Sport in einem klaren Gegensatz. Wenn ein Team einen Titel, einen Platz oder eine Führung „verliert“, hat es diese Sache am Ende nicht mehr. Wenn es sie „verteidigt“, versucht es, sie zu behalten und nicht an andere abzugeben. „Verlieren“ beschreibt also das negative Ergebnis. „Verteidigen“ beschreibt den Versuch oder Erfolg, etwas zu schützen und zu behalten.

Der Boxer verteidigt seinen Titel vor vielen Zuschauern.
Die Mannschaft verliert in der letzten Minute noch die Führung.