zugreifen
Sich etwas nehmen, insbesondere von angebotenem Essen oder Trinken.
Das Buffet ist eröffnet, bitte greifen Sie zu!

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Sich etwas nehmen, insbesondere von angebotenem Essen oder Trinken.
Das Buffet ist eröffnet, bitte greifen Sie zu!

„Zugreifen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Beim Buffet griff jeder kräftig zu.
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „zu-“ und dem Verb „greifen“. Die Vorsilbe deutet eine zielgerichtete Handlung an: Man greift auf etwas Bestimmtes zu oder ergreift eine Gelegenheit.
Bei diesem Preis musst du einfach zugreifen!
In der Bedeutung „sich Essen nehmen“ wird „zugreifen“ oft als höfliche Aufforderung im Imperativ verwendet. „Greifen Sie zu!“ ist eine typische Einladung an einem Buffet.
Bitte greifen Sie zu, es ist genug für alle da!
In der Bedeutung „eine Gelegenheit nutzen“ wird „zugreifen“ oft im Kontext von Einkaufen, Sonderangeboten oder günstigen Gelegenheiten verwendet. Es impliziert, dass man schnell handeln sollte.
Die Konsole ist gerade 20% billiger, da solltest du schnell zugreifen.
In der IT-Bedeutung wird „zugreifen“ immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet. Die Struktur lautet: auf [etwas] zugreifen.
Ich kann von hier nicht auf den Server zugreifen.
Wenn „zugreifen“ im Sinne von „festnehmen“ verwendet wird, ist das Subjekt meist eine Autorität wie „die Polizei“ oder „die Ermittler“. Das Verb steht in diesem Kontext oft ohne Objekt.
Nach langer Beobachtung hat die Polizei endlich zugegriffen.
„nehmen“ und „zugreifen“ können beide bedeuten, dass man sich etwas nimmt. „nehmen“ ist sehr allgemein und neutral: Man kann ein Glas nehmen, im Geschäft eine Größe wählen oder auch jemanden festnehmen. „zugreifen“ klingt aktiver und oft schneller. Bei Essen bedeutet es: Man darf oder soll sich etwas vom Angebot nehmen. Bei einem günstigen Angebot heißt es, dass man die Chance schnell nutzt. Bei der Polizei bedeutet „zugreifen“, dass sie handelt und jemanden festnimmt. Im Alltag sagt man meistens „nehmen“. „zugreifen“ passt, wenn etwas angeboten wird oder wenn schnelles Handeln wichtig ist.

Bei dem frischen Kuchen dürfen alle Gäste gern zugreifen.
Nimm bitte den roten Ordner vom Tisch und bring ihn ins Büro.