
abliefern
Etwas, das man transportiert, hergestellt oder fertiggestellt hat, an den Bestimmungsort bringen und dort übergeben.
Der Paketbote hat das Päckchen bei den Nachbarn abgeliefert.
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Etwas, das man transportiert, hergestellt oder fertiggestellt hat, an den Bestimmungsort bringen und dort übergeben.
Der Paketbote hat das Päckchen bei den Nachbarn abgeliefert.

Umgangssprachlich für eine beeindruckende oder erwartete Leistung erbringen, besonders in einem Wettkampf, bei einer Prüfung oder einer Aufführung.
Die Band hat bei dem Konzert gestern Abend richtig abgeliefert.
„Abliefern“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „ab“ am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Lieferdienst liefert die Pizza in 30 Minuten ab.
Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab. Geht es um ein konkretes Objekt (Paket, Bericht), bedeutet es „übergeben“. Geht es um eine Leistung (im Sport, bei der Arbeit), ist es umgangssprachlich für „eine Topleistung bringen“.
Die bestellte Ware wurde direkt im Büro abgeliefert.
Wenn man den Empfänger oder den Ort der Übergabe nennt, verwendet man meist die Präposition „bei“ mit Dativ. Die Struktur ist: [etwas] bei [jemandem/Ort] abliefern.
Du kannst die Unterlagen einfach bei meiner Kollegin im Empfang abliefern.
Die Bedeutung „eine beeindruckende Leistung erbringen“ gehört zur informellen Umgangssprache. In einem formellen Text, zum Beispiel einer offiziellen Bewertung, würde man dieses Wort nicht verwenden.
Unser Team hat im entscheidenden Spiel einfach abgeliefert.
Abgeben beschreibt neutral, dass eine fertige Arbeit übergeben wird. Abliefern kann dieselbe Übergabe bezeichnen, betont aber stärker, dass die erwartete oder vereinbarte Leistung fertiggestellt und zum Bestimmungsort gebracht wurde. Bei einer geschuldeten Arbeit sind daher oft beide möglich.

Mia liefert den fertigen Bericht wie vereinbart am Freitag bei ihrem Chef ab.
Mia gibt den fertigen Bericht am Freitag bei ihrem Chef ab.