ausliefern
Waren, Pakete oder eine Bestellung an den Empfänger oder Kunden zustellen.
Der Online-Shop wird die bestellten Bücher morgen ausliefern.

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Waren, Pakete oder eine Bestellung an den Empfänger oder Kunden zustellen.
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„Ausliefern“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Der Lieferservice liefert das Essen in 30 Minuten aus.
Die Bedeutung erkennst du am Objekt: Geht es um Waren oder Pakete, ist „zustellen“ gemeint (m01). Geht es um eine Person (Straftäter), ist „übergeben“ gemeint (m02). Ist die Konstruktion passiv oder reflexiv, geht es oft um Hilflosigkeit (m03).
Die Firma liefert die neuen Möbel nächste Woche aus.
Wenn eine Person an ein anderes Land oder eine Behörde übergeben wird, verwendet man die Präposition „an“ mit dem Akkusativ.
Der Diktator wurde an den Internationalen Strafgerichtshof ausgeliefert.
Die häufigste Form dieser Bedeutung ist die Passiv-Konstruktion „jemandem/etwas ausgeliefert sein“. Die Person steht im Subjekt, die Macht oder Situation, der man ausgesetzt ist, im Dativ.
Ohne Handy war er in der fremden Stadt der Orientierungslosigkeit ausgeliefert.
„schützen“ und „ausliefern“ bilden hier einen Gegensatz, wenn es um Gefahr und Sicherheit geht. „schützen“ bedeutet, jemanden oder sich selbst vor Schaden zu bewahren. „ausliefern“ meint in dieser Bedeutung, jemanden oder sich selbst einer gefährlichen oder starken Person oder Situation schutzlos zu überlassen. „schützen“ gibt Sicherheit, „ausliefern“ nimmt Sicherheit weg. Besonders im Passiv ist „ausgeliefert sein“ häufig: Dann kann man sich kaum wehren.

Ohne Vertrag liefert sich Omar dem Risiko aus, nicht bezahlt zu werden.
Eine warme Jacke schützt das Kind vor der Kälte.