festmachen
Etwas (z.B. ein Boot, ein Zelt, eine Ladung) mit einem Seil oder einer anderen Befestigung sicher an einem festen Punkt anbringen, sodass es sich nicht bewegen kann.
Der Kapitän befahl der Mannschaft, das Schiff im Hafen festzumachen.

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Etwas (z.B. ein Boot, ein Zelt, eine Ladung) mit einem Seil oder einer anderen Befestigung sicher an einem festen Punkt anbringen, sodass es sich nicht bewegen kann.
Der Kapitän befahl der Mannschaft, das Schiff im Hafen festzumachen.

„Festmachen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „fest-“ steht im Hauptsatz am Ende, in Nebensätzen bleibt sie mit dem Verb verbunden und im Infinitiv steht „zu“ zwischen „fest“ und „machen“.
Die Matrosen machen das Boot am Kai fest.
In der wörtlichen Bedeutung wird oft angegeben, wo etwas befestigt wird. Dafür verwendet man die Präposition „an“ gefolgt vom Dativ.
Wir müssen das Zelt mit Heringen im Boden festmachen.
In der übertragenen Bedeutung „stützen auf“ folgt immer die Struktur „etwas (Akkusativ) an etwas (Dativ) festmachen“. Das, worauf man sich stützt, steht im Dativ.
Die Polizei konnte den Verdacht an keinen Beweisen festmachen.
Wenn es um das verbindliche Vereinbaren geht, wird „festmachen“ oft mit abstrakten Nomen wie „Termin“, „Preis“ oder „Details“ verwendet.
Lass uns die Details für den Vertrag nächste Woche festmachen.
„lösen“ und „festmachen“ stehen hier in einem klaren Gegensatz. „festmachen“ bedeutet, dass man etwas sicher befestigt, zum Beispiel mit einem Seil oder einer Schnur. Es soll sich dann nicht bewegen. „lösen“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man diese Befestigung lockert oder öffnet. Man macht also zuerst etwas fest und kann es später wieder lösen.

Am Steg macht der Fischer sein Boot mit einem dicken Seil fest.
Vor der Abfahrt löst Tom das Seil vom Fahrradträger.