motivieren
Jemanden dazu anregen oder ermutigen, etwas Bestimmtes zu tun, indem man ihm Gründe oder Anreize gibt.
Der Trainer versucht, die Mannschaft vor dem wichtigen Spiel zu motivieren.

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Jemanden dazu anregen oder ermutigen, etwas Bestimmtes zu tun, indem man ihm Gründe oder Anreize gibt.
Der Trainer versucht, die Mannschaft vor dem wichtigen Spiel zu motivieren.

„Motivieren“ gehört zu einer Wortfamilie rund um Gründe und Antrieb. „Die Motivation“ ist der innere Antrieb und „das Motiv“ ist der Beweggrund für eine Handlung.
Geld war sein einziges Motiv für den Jobwechsel.
Wenn man jemanden zu einer bestimmten Tätigkeit motiviert, verwendet man die Struktur: „jemanden (Akkusativ) zu etwas (Dativ) motivieren“.
Ihre Freunde motivierten sie zur Teilnahme am Marathon.
Wenn eine Person sich selbst antreibt, wird das Verb reflexiv gebraucht: „sich motivieren“. Auch hier folgt oft die Präposition „zu“ mit dem Ziel im Dativ.
Ich kann mich einfach nicht zum Aufräumen motivieren.
Die Bedeutung „begründen“ ist fast ausschließlich in formellen, wissenschaftlichen oder akademischen Texten gebräuchlich. Im Alltag wird diese Bedeutung nicht verwendet.
Der Antragsteller muss seine Entscheidung für das Projekt schriftlich motivieren.
„überzeugen“ und „motivieren“ können beide bedeuten, dass man auf eine andere Person einwirkt. Der Unterschied liegt im Ziel. Mit „überzeugen“ will man erreichen, dass jemand eine Meinung annimmt oder etwas für richtig hält. Mit „motivieren“ will man erreichen, dass jemand Lust oder Energie bekommt, etwas zu tun. Man kann jemanden also zuerst überzeugen, dass eine Idee sinnvoll ist, und ihn danach motivieren, wirklich mitzumachen. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide mit Gründen und Argumenten zu tun haben. Als einfache Orientierung gilt: „überzeugen“ passt eher zur Meinung, „motivieren“ eher zur Handlung.

Vor dem Gespräch motiviert Herr Krüger sein Team mit einer kurzen E-Mail.
Eva hat mich überzeugt, dass der Termin trotz des schlechten Wetters wichtig ist.