sich etwas vornehmen
Den festen Plan oder die Absicht fassen, etwas Bestimmtes zu tun.
Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr Sport zu treiben.

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Den festen Plan oder die Absicht fassen, etwas Bestimmtes zu tun.
Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr Sport zu treiben.

„Vornehmen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „vor“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich nehme mir für morgen nicht zu viel vor.
Wenn man einen Plan fasst, ist die Konstruktion reflexiv: „sich (Dativ) etwas vornehmen“. Oft folgt ein Infinitivsatz mit „zu“.
Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag Deutsch zu lernen.
In dieser Bedeutung ist „vornehmen“ eher formell und wird oft in offiziellen oder technischen Kontexten verwendet. Typische Objekte sind abstrakte Nomen wie „Änderungen“, „Anpassungen“ oder „eine Messung“.
Der Gutachter wird eine genaue Prüfung des Gebäudes vornehmen.
„planen“ und „sich etwas vornehmen“ haben beide mit Absichten für die Zukunft zu tun. „planen“ betont aber stärker die Organisation: Man überlegt, wann, wie und mit wem etwas passieren soll. „sich etwas vornehmen“ bedeutet eher, dass man einen festen persönlichen Entschluss fasst. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide über zukünftige Handlungen sprechen. Als einfache Orientierung: Man nimmt sich ein Ziel vor, aber man plant die genauen Schritte.

Zu Hause nehme ich mir vor, am nächsten Tag endlich aufzuräumen.
Die Fahrerin hat geplant, morgen früher zur Arbeit zu fahren.