
sich etwas vornehmen
Den festen Plan oder die Absicht fassen, etwas Bestimmtes zu tun.
Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr Sport zu treiben.
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Den festen Plan oder die Absicht fassen, etwas Bestimmtes zu tun.
Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mehr Sport zu treiben.

Eine Handlung, oft eine offizielle, formelle oder komplexe, durchführen oder ausführen.
Der Techniker wird morgen eine Wartung an der Anlage vornehmen.

Umgangssprachlich für jemanden zur Rede stellen, kritisieren oder bestrafen.
Wenn der Junge nach Hause kommt, nehme ich ihn mir mal richtig vor!
„Vornehmen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „vor“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich nehme mir für morgen nicht zu viel vor.
Wenn man einen Plan fasst, ist die Konstruktion reflexiv: „sich (Dativ) etwas vornehmen“. Oft folgt ein Infinitivsatz mit „zu“.
Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag Deutsch zu lernen.
In dieser Bedeutung ist „vornehmen“ eher formell und wird oft in offiziellen oder technischen Kontexten verwendet. Typische Objekte sind abstrakte Nomen wie „Änderungen“, „Anpassungen“ oder „eine Messung“.
Der Gutachter wird eine genaue Prüfung des Gebäudes vornehmen.
Beide Verben können eine Untersuchung oder Messung als Handlung beschreiben. „Machen“ ist neutral und allgemein, während „vornehmen“ für eine oft formelle oder komplexe Durchführung üblich ist. In einer lockeren Aussage passt „machen“; bei einer sachlichen Beschreibung einer solchen Handlung passt „vornehmen“ besser.

Für die Untersuchung nimmt die Ärztin noch eine Messung vor.
Für die Untersuchung macht die Ärztin noch eine Messung.