bremsen
Die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs oder einer Bewegung verringern oder diese zum Stillstand bringen.
Der Autofahrer musste vor dem Zebrastreifen stark bremsen.

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Die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs oder einer Bewegung verringern oder diese zum Stillstand bringen.
Der Autofahrer musste vor dem Zebrastreifen stark bremsen.

Das Verb „bremsen“ ist eng mit dem Nomen „die Bremse“ verwandt. Wenn man bremst, benutzt man die Bremse eines Fahrzeugs.
Die Bremsen an meinem Fahrrad sind neu, deshalb bremst es sehr gut.
Im übertragenen Sinn kann man auch abstrakte Dinge bremsen. Typische Objekte sind hier Entwicklungen oder Prozesse wie „das Wachstum“, „der Fortschritt“ oder „die Nachfrage“.
Die Bürokratie bremst viele wichtige Bauprojekte.
Die reflexive Form „sich bremsen“ bedeutet, sich selbst zu zügeln oder zu kontrollieren. Das Reflexivpronomen steht dabei im Akkusativ.
Sie wollte eine wütende E-Mail schreiben, aber sie hat sich im letzten Moment gebremst.
„Gas geben“ und „bremsen“ bilden beim Fahren einen klaren Gegensatz. Wenn man Gas gibt, wird ein Fahrzeug schneller. Wenn man bremst, wird es langsamer oder hält an. „Gas“ steht hier nicht für den Stoff, sondern für die Handlung am Gaspedal. „bremsen“ benutzt man für das Verringern der Geschwindigkeit. Der Gegensatz ist also: schneller machen oder langsamer machen.

Samir bremst sofort, weil ein Kind auf die Straße läuft.
Auf der freien Straße gibt der Fahrer vorsichtig Gas.