
heißen
Einen bestimmten Namen tragen.
Wie heißt du?
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Einen bestimmten Namen tragen.
Wie heißt du?

Bedeuten oder besagen. Wird oft verwendet, um nach der Bedeutung oder Konsequenz von etwas zu fragen.
Er kommt nicht zur Party. Was soll das heißen?

Es wird gesagt oder berichtet; es lautet.
Es heißt, der Winter werde dieses Jahr besonders kalt.

Jemandem eine Anweisung oder einen Befehl geben; jemanden auffordern, etwas zu tun.
Der Lehrer hieß die Schüler, leise zu sein.

Jemanden begrüßen und ihm zeigen, dass er erwünscht ist.
Wir heißen Sie herzlich in unserem Hotel willkommen.
Wenn du sagst, wie jemand oder etwas heißt, steht der Name im Nominativ. Es ist eine einfache Struktur: Subjekt + heißen + Name.
Sein bester Freund heißt Thomas.
Das Perfekt von „heißen“ wird mit „haben“ und der Form „geheißen“ gebildet. Man benutzt es, um über den früheren Namen von etwas oder jemandem zu sprechen.
Die Straße hat früher anders geheißen.
Die Frage „Was soll das heißen?“ ist eine sehr häufige und feste Wendung. Man benutzt sie, um Unzufriedenheit oder Überraschung über eine Aussage oder eine Situation auszudrücken.
Du gehst ohne mich? Was soll das heißen?
Die Wendung „es heißt“ leitet oft einen Nebensatz mit „dass“ ein. In diesem Nebensatz steht das konjugierte Verb am Ende.
Es heißt, dass die Firma bald neue Mitarbeiter einstellt.
Die Bedeutung „befehlen“ oder „anweisen“ ist heute sehr selten und klingt formell oder altmodisch. Du findest sie fast nur noch in der Literatur.
Der König hieß den Diener, ihm Wein zu bringen.
In der Wendung „jemanden willkommen heißen“ verhält sich „willkommen“ wie eine trennbare Vorsilbe. Im Hauptsatz steht es am Ende.
Der Bürgermeister hieß die neuen Bürger in der Stadt willkommen.
Beim Vorstellen können sein und heißen beide eine Person mit ihrem Namen identifizieren. Sein macht dabei eine allgemeine Identitätsaussage, während heißen gezielt ausdrückt, welchen Namen die Person trägt.

Guten Tag, ich heiße Anna Berger.
Guten Tag, ich bin Anna Berger.