
versinken
Vollständig in einer Flüssigkeit oder einer weichen Masse untergehen und nicht mehr sichtbar sein.
Das Schiff traf einen Eisberg und versank innerhalb weniger Stunden im Meer.
Loading your saved state.

Vollständig in einer Flüssigkeit oder einer weichen Masse untergehen und nicht mehr sichtbar sein.
Das Schiff traf einen Eisberg und versank innerhalb weniger Stunden im Meer.

Sich gedanklich oder emotional völlig auf etwas konzentrieren und die Umgebung vergessen. Sich in eine Tätigkeit, ein Gefühl oder einen Zustand vertiefen.
Sie war so in ihr Buch versunken, dass sie die Haltestelle verpasste.

In einem negativen Zustand untergehen oder darin gefangen sein, zum Beispiel in Chaos, Armut oder Trauer.
Nach dem Tod ihres Mannes drohte sie in tiefer Trauer zu versinken.

Poetischer Ausdruck für das Untergehen eines Himmelskörpers, insbesondere der Sonne, am Horizont.
Wir saßen am Strand und sahen zu, wie die rote Sonne im Meer versank.
„Versinken“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt immer mit dem Stamm „sinken“ verbunden. Sie verstärkt die Bedeutung und betont, dass etwas vollständig untergeht oder verschwindet.
Das Auto ist im Schlamm versunken.
Da „versinken“ eine Zustandsänderung oder eine Bewegung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Die korrekte Form lautet also „ist versunken“.
Die Sonne ist bereits im Meer versunken.
Wenn man sich gedanklich oder emotional in etwas vertieft, wird „versinken“ immer mit der Präposition „in“ und dem Dativ verwendet. Diese Struktur ist sehr typisch.
Er versank tief in Gedanken und bemerkte mich nicht.
In der Bedeutung „in einem negativen Zustand untergehen“ wird „versinken“ oft mit abstrakten Nomen wie „Chaos“, „Armut“, „Trauer“ oder „Schulden“ kombiniert.
Nach der Firmenpleite drohte er in Schulden zu versinken.
Die Verwendung von „versinken“ für Himmelskörper wie die Sonne ist poetisch. Im normalen Sprachgebrauch würde man eher „untergehen“ sagen, aber in literarischen oder romantischen Kontexten ist „versinken“ üblich.
Wir beobachteten, wie der Mond langsam hinter den Bergen versank.
Geraten und versinken können beide den Übergang in einen negativen Zustand beschreiben. Geraten bezeichnet vor allem den Eintritt in die Lage, während versinken ein fortschreitendes und umfassendes Untergehen darin ausdrückt. Verwende geraten für den Beginn und versinken, wenn sich die Lage immer weiter verschlimmert.

Nach dem Fehler versank die Firma immer tiefer im Chaos.
Nach dem Fehler geriet die Firma in große Schwierigkeiten.