
anbringen
Etwas an einer Wand, Decke oder einem anderen Objekt befestigen oder montieren.
Wir müssen noch das neue Regal an der Wand anbringen.
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Etwas an einer Wand, Decke oder einem anderen Objekt befestigen oder montieren.
Wir müssen noch das neue Regal an der Wand anbringen.

Eine Bemerkung, eine Frage oder einen Wunsch zu einem passenden Zeitpunkt äußern oder vorbringen.
In der Diskussion konnte er seine Kritikpunkte gut anbringen.

Jemanden bei einer Behörde oder der Polizei anzeigen oder melden.
Er wurde wegen Diebstahls bei der Polizei angebracht.
„Anbringen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz wandert die Vorsilbe „an-“ ans Satzende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er bringt ein neues Schloss an der Tür an.
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt: Handelt es sich um einen physischen Gegenstand (Regal, Schild), ist „befestigen“ gemeint. Handelt es sich um etwas Gesagtes (Kritik, Frage), ist „äußern“ gemeint.
Er hat ein Schild an der Tür angebracht.
Beim Befestigen wird fast immer die Präposition „an“ verwendet. Der Ort, an dem etwas befestigt wird, steht im Dativ.
Ich möchte diese Lampe an der Decke anbringen.
In der übertragenen Bedeutung wird „anbringen“ oft mit abstrakten Nomen der Kommunikation verwendet. Typisch sind: „eine Bemerkung anbringen“, „einen Vorschlag anbringen“ oder „Kritik anbringen“.
Während der Sitzung konnte er seine Bedenken anbringen.
Stellen und anbringen können beide eine Frage in einem Gespräch ausdrücken. Eine Frage stellen ist im Standarddeutsch die neutrale und feste Verbindung; anbringen betont eher, dass die Frage passend in die Situation eingebracht wird. Für eine normale Frage passt stellen, für einen bewusst passenden Gesprächsmoment auch anbringen.

Nach dem Vortrag brachte ich der Expertin noch eine wichtige Frage an.
Nach dem Vortrag stellte ich der Expertin eine Frage.