anbringen
Etwas an einer Wand, Decke oder einem anderen Objekt befestigen oder montieren.
Wir müssen noch das neue Regal an der Wand anbringen.

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Etwas an einer Wand, Decke oder einem anderen Objekt befestigen oder montieren.
Wir müssen noch das neue Regal an der Wand anbringen.

„Anbringen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz wandert die Vorsilbe „an-“ ans Satzende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er bringt ein neues Schloss an der Tür an.
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt: Handelt es sich um einen physischen Gegenstand (Regal, Schild), ist „befestigen“ gemeint. Handelt es sich um etwas Gesagtes (Kritik, Frage), ist „äußern“ gemeint.
Er hat ein Schild an der Tür angebracht.
Beim Befestigen wird fast immer die Präposition „an“ verwendet. Der Ort, an dem etwas befestigt wird, steht im Dativ.
Ich möchte diese Lampe an der Decke anbringen.
In der übertragenen Bedeutung wird „anbringen“ oft mit abstrakten Nomen der Kommunikation verwendet. Typisch sind: „eine Bemerkung anbringen“, „einen Vorschlag anbringen“ oder „Kritik anbringen“.
Während der Sitzung konnte er seine Bedenken anbringen.
„entfernen“ und „anbringen“ bilden einen klaren Gegensatz, wenn es um Dinge an einem Ort geht. „Anbringen“ bedeutet, etwas zu befestigen, zum Beispiel ein Schild an der Wand. „Entfernen“ bedeutet, etwas wieder wegzunehmen oder zu beseitigen. Typisch ist dieser Gegensatz bei Schildern, Bildern, Aufklebern oder technischen Teilen. Als Merksatz: Erst bringt man etwas an, später kann man es wieder entfernen.

Im Flur hat Lisa ein neues Namensschild angebracht.
Vor dem Streichen entfernt Max die alten Bilder von der Wand.