aufrufen
Jemandes Namen laut aussprechen, um dessen Aufmerksamkeit zu erregen oder ihn aufzufordern, nach vorne zu kommen, z.B. in einem Wartezimmer.
Der nächste Patient wird gleich aufgerufen.

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Jemandes Namen laut aussprechen, um dessen Aufmerksamkeit zu erregen oder ihn aufzufordern, nach vorne zu kommen, z.B. in einem Wartezimmer.
Der nächste Patient wird gleich aufgerufen.

„Aufrufen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Die Ärztin ruft den nächsten Patienten auf.
Das Objekt hilft, die Bedeutung zu erkennen: Man ruft eine Person auf (im Wartezimmer), eine Webseite oder Datei (am Computer) oder man ruft zu einer Handlung auf (z.B. zu einer Spende).
Der Lehrer rief den Schüler auf.
In der Bedeutung „appellieren“ wird immer die Konstruktion „aufrufen zu + [Substantiv im Dativ]“ verwendet. Das Substantiv beschreibt die geforderte Handlung.
Die Gewerkschaft hat die Mitarbeiter zum Streik aufgerufen.
Im digitalen Kontext wird „aufrufen“ häufig mit Objekten wie „eine Webseite“, „eine App“, „ein Programm“ oder „einen Link“ kombiniert.
Klicken Sie hier, um den Link aufzurufen.
„nennen“ und „aufrufen“ können beide mit dem Aussprechen eines Namens zu tun haben. „nennen“ bedeutet, einen Namen, ein Beispiel oder eine Information zu sagen oder zu erwähnen. „aufrufen“ benutzt man, wenn ein Name laut gesagt wird, damit die Person reagiert, nach vorne kommt oder an der Reihe ist. Das passiert zum Beispiel im Wartezimmer, in der Schule oder bei einer Veranstaltung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen ein Name gesagt wird. Der Unterschied ist: Bei „aufrufen“ soll jemand handeln oder erscheinen, bei „nennen“ wird nur eine Information gegeben.

Im Wartezimmer ruft die Ärztin den nächsten Patienten auf.
Kannst du mir bitte den Namen des neuen Kollegen nennen?