
versperren
Einen Weg, einen Zugang oder eine Sicht blockieren, sodass man nicht mehr hindurchgehen, hineingelangen oder hindurchsehen kann.
Ein umgefallener Baum versperrt die Straße.
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Einen Weg, einen Zugang oder eine Sicht blockieren, sodass man nicht mehr hindurchgehen, hineingelangen oder hindurchsehen kann.
Ein umgefallener Baum versperrt die Straße.

Eine Tür, ein Tor oder Ähnliches durch ein Schloss oder einen Riegel sichern, sodass es nicht geöffnet werden kann.
Vergiss nicht, die Haustür sorgfältig zu versperren, bevor du gehst.
„versperren“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden und wird nie abgetrennt.
Er hat mir den Weg versperrt.
Oft wird „versperren“ mit drei Elementen verwendet: Wer oder was versperrt (Subjekt), wem etwas versperrt wird (Dativ) und was versperrt wird (Akkusativ).
Der große Schrank versperrt uns die Sicht auf den Garten.
Das Objekt des Satzes macht die Bedeutung klar. Wenn ein Weg oder eine Sicht blockiert wird, ist die erste Bedeutung gemeint. Wenn eine Tür oder ein Schloss gesichert wird, ist die zweite Bedeutung gemeint.
Ein Unfall versperrt die Autobahn.
In der Bedeutung „eine Tür abschließen“ wird „versperren“ besonders häufig in Österreich und Teilen Süddeutschlands verwendet. Dort ist es ein alltägliches Wort für diese Handlung.
Bitte versperr die Tür, wenn du als Letzter gehst.
Beide Wörter können das Sichern einer Tür mit einem Schlüssel oder Riegel bezeichnen. „Abschließen“ ist dafür im allgemeinen Standarddeutsch üblich, während „versperren“ in diesem Gebrauch besonders regional, vor allem in Österreich, verwendet wird. Für eine allgemein verständliche Formulierung passt meist „abschließen“.

Bevor sie ging, versperrte Anna in Österreich die Wohnungstür mit dem Schlüssel.
Bevor sie ging, schloss Anna die Wohnungstür mit dem Schlüssel ab.